Otto Piene


Otto Piene

Otto Piene (* 18. April 1928 in Bad Laasphe) ist ein deutscher Künstler.

Er war von 1974 bis 1994 Direktor des „Center for Advanced Visual Studies“ (CAVS). Als Reaktion auf das abstrakte Informel gründete Piene gemeinsam mit Heinz Mack (* 1931) am 11. April 1957 in Düsseldorf die später international einflussreiche Künstlergruppe ZERO („Nullpunkt der Kunst“), der sich im Jahr 1961 auch Günther Uecker (* 1930) anschloss. ZERO bestand neun Jahre, bevor es sich am 26. November 1966 mit einem großen Fest („ZERO ist gut für Dich“) im Bahnhof Rolandseck in Remagen auflöste.

Otto Piene wurde 1928 in Bad Laasphe geboren und wuchs in Lübbecke auf. Nach dem Abitur 1947 studierte er von 1949 bis 1950 Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste in München und von 1950 bis 1953 an der Kunstakademie in Düsseldorf. Zwischen 1951 und 1964 wirkte er als Dozent an der Modeschule in Düsseldorf. Von 1953 bis 1957 belegte er an der Universität zu Köln den Studiengang Philosophie und schloss mit dem Staatsexamen ab.

An der University of Pennsylvania übernahm er 1964 eine Gastprofessur. Von 1968 bis 1971 war er Fellow des 1967 von Gyorgy Kepes gegründeten Center for Advanced Visual Studies (CAVS). 1972 wurde er Professor of Visual Design for Environmental Art (Professor der Umweltkunst) am Massachusetts Institute of Technology, das ihn 1974 zum Direktor des CAVS berief.

Piene lebt und arbeitet heute in Groton/Massachusetts, Boston sowie Düsseldorf.

Quelle: Wikipedia