Literaturstadt Düsseldorf - War da was außer Heinrich Heine?


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Eine gemeine Frage. Genauso könnte man die Frankfurter fragen: War da was außer Goethe? Aber zugegeben: Unter dem Aspekt der Weltliteratur schafft kein Düsseldorfer die Olympiaqualifikation. Der Dramatiker und Romanautor Dieter Forte (1935), übrigens ein gebürtiger Düsseldorfer, vielleicht ausgenommen.

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Aber immerhin: auch der Stürmer und Dränger Friedrich Heinrich Jacobi (1743-1819) genoss in den literarischen Kreisen hohes Ansehen. Seine Romanfigur Eduard Allwill wurde so populär, dass sie als Bruder von Goethes Werther gelobt wurde.

Der Dichterfürst selbst fühlte sich in der geistreichen Gesellschaft von Friedrich Heinrich und seinem ebenfalls dichtenden Bruder Johann Georg so wohl, dass er sie zwei Mal auf dem Landgut Pempelfort besuchte. In seinen Erinnerungen schrieb Goethe schwärmerisch über diese Treffen, denen die künstlerischen und wissenschaftlichen Persönlichkeiten der damaligen Zeit beiwohnten. Die Jacobis beteiligten sich an den großen literarischen Debatten.

Gemeinsam mit Christoph Martin Wieland gab Johann Georg die Zeitschrift „Der teutsche Merkur“ heraus.


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