Nach 1769 beginnt die Gartenkunst das Stadtbild zu prägen.


Eine Ausstellung des Stadtmuseums (1987) offenbart, wie nachhaltig die Gartenarchitektur das Stadtbild prägt.

Die Gartenkunst, die Goethe hier hervorhebt, prägt noch heute das Düsseldorfer Stadtbild. Der Großdichter wird über den Hofgarten an den idyllischen Gartenlokalen vorbei zum Jacobi-Sitz flaniert sein. Mit der Anlage dieses Parkgeländes vor den Toren Düsseldorfs und seiner Bestimmung zur öffentlichen Promenade fiel 1769 eine der wichtigsten Entscheidungen für die Stadtentwicklung. Vielleicht nur noch vergleichbar mit dem Bau des Rheinufertunnels Ende des 20. Jahrhunderts, der Düsseldorf endlich wieder zum Rhein hin öffnete. Um 1780 zeigen Gemälde von Caspar Wolf den Nordosten jenseits von Düsseldorfs Stadtgrenzen als paradiesischen Garten, mit wohlgeformten Baumgruppen, Fischteichen, herrschaftlichen Steinhäusern und großen, landwirtschaftlichen Gütern.

Eine Ausstellung des Stadtmuseums (1987) offenbart, wie nachhaltig die Gartenarchitektur das Stadtbild prägt. Immer wieder gab es klug gesetzte Gartenbau-Ausstellungen, nationale und internationale, deren Gartenanlagen als öffentliche Parks weiterbestanden. Sogar ein Messegelände wurde 1926 zum Gartengelände umgearbeitet, der Ehrenhof. Gemeint ist die Große Ausstellung für Gesundheit, soziale Fürsorge und Leibesübungen Düsseldorf, die mit 7,5 Millionen Besuchern und 400.000 m² die größte Messe der Weimarer Republik war. Die Gesolei brachte Düsseldorf den Durchbruch als Messestandort....mehr