Karl Leberecht Immermann - Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker (1796-1840)



Der Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker Karl Leberecht Immermann (1796-1840) schafft es immerhin auf fünf (!) Einträge in Kindlers Literaturlexikon.

Auch wenn der Autor uns heute vor allem als Theatererneuerer im Gedächtnis ist. Von 1834 bis 1837 leitete er das Düsseldorfer Theater am Marktplatz und trieb den Schauspielern (ganz im Sinne Hamlets) alle pathetische, selbstgefällige Darstellung aus. Einen nicht geringeren als Friedrich Christian Grabbe band er als Dramaturg an seine Bühne, nicht ohne therapeutischen Hintergedanken. Er hoffte, den schwer Alkoholkranken durch diese regelmäßige Tätigkeit zu stabilisieren. Tatsächlich schrieb Grabbe in Düsseldorf das Schauspiel „Hannibal“ zu Ende, überarbeite sein „Aschenbrödel“ und verfasste einen Aufsatz über „Das Theater in Düsseldorf mit Rückblick auf die übrigen deutschen Schauspielbühnen“.

Auch Immermann pflegte in der Tradition der Jacobis einen Kulturkreis, dem vor allem Maler der Kunstakademie beiwohnten. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Gräfin v. Ahlefeld lud er repräsentativ auf Gut Collenbach ein.

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